#72 Vom Familienunternehmen zur Social-Media-Marke
Shownotes
Unternehmensnachfolge, Personal Branding & Social Media: Wie Felix Weiß sein Familienunternehmen neu aufgestellt hat
Wie gelingt die Übergabe eines Maklerunternehmens von der Elterngeneration an die nächste? Und wie wird Social Media vom „nice to have“ zu einem echten Wettbewerbsvorteil im Immobiliengeschäft?
Darüber spreche ich in dieser Folge mit Felix Weiß, Geschäftsführer von Weiß Immobilien aus Hamburg.
Felix führt das vor 34 Jahren von seinem Vater gegründete Familienunternehmen mittlerweile in zweiter Generation. Aus einem klassischen Hamburger Maklerunternehmen hat er gemeinsam mit seinem Vater eine moderne Immobilienmarke entwickelt – mit starkem Fokus auf hochwertiger Vermarktung, Personal Branding und Social Media.
Dabei sprechen wir sehr offen über die Herausforderungen einer Unternehmensnachfolge: unterschiedliche Generationen, unterschiedliche Risikobereitschaft, Streit über Branding und die Frage, wann aus dem Sohn tatsächlich ein Unternehmer wird.
Im zweiten Teil geht es ausführlich um Social Media. Felix erzählt, warum die ersten Videodrehs für ihn ein „Albtraum“ waren, weshalb perfekt produzierte Immobilienvideos teilweise schlechter funktionieren als mit dem Handy gedrehte Inhalte und warum Social Media bei Weiß Immobilien heute vor allem eines ist: Personal Branding.
Und wir sprechen über die vielleicht wichtigste Erkenntnis: Social Media lässt sich nicht immer direkt einem Lead oder Abschluss zuordnen – kann aber dafür sorgen, dass man als Makler überall sichtbar ist.
Das erwartet euch in dieser Folge
🏢 Unternehmensnachfolge im Familienunternehmen
- Wie Felix bereits als Kind mit dem Familienunternehmen in Berührung kam
- Warum er sich bewusst auch andere Unternehmen angesehen hat
- Wie aus dem Sohn der Nachfolger und schließlich der Geschäftsführer wurde
- Warum Unternehmensnachfolge auch emotionales Konfliktpotenzial birgt
- Der Streit um die Umbenennung von Jürgen Weiß Immobilien zu Weiß Immobilien
- Unterschiedliche Generationen und unterschiedliche Risikobereitschaft
- Warum die ältere Generation manchmal mehr Freiraum geben muss
- Warum die jüngere Generation sich den Respekt der Mitarbeiter erarbeiten muss
- Welche vier Punkte Felix anderen Familienunternehmen für eine erfolgreiche Übergabe mitgeben würde
📱 Social Media für Makler
- Wie Felix überhaupt vor die Kamera kam
- Warum sein erster professioneller Videodreh komplett schiefging
- Warum die ersten 100 Videos nie so gut sind wie die späteren
- Professionelle Produktion vs. authentischer Handy-Content
- Welche Formate bei Weiß Immobilien funktionieren – und welche nicht
- Warum hochprofessionelle Erklärvideos teilweise schlechter performen
- Warum Authentizität auf Social Media immer wichtiger wird
- Wie viel „Entertainer“, Psychologe und Makler man heute sein muss
- Warum Social Media längst keine Sache mehr ist, die nur Jugendliche betrifft
📈 Was bringt Social Media wirtschaftlich?
Besonders spannend: Felix spricht offen darüber, was Social Media tatsächlich an Geschäft bringt.
Dabei geht es um:
- Verkäufer- und Käufer-Leads
- direkte und indirekte Kontakte
- Personal Branding
- Empfehlungen und Netzwerk
- Besichtigungen über Social Media
- tatsächlich über Social Media verkaufte Immobilien
- warum klassische Lead-Funnels zunächst enttäuscht haben
- warum Social Media trotzdem einen enormen Effekt auf das Unternehmen hat
Eine interessante Zahl nennt Felix ebenfalls: Im vergangenen Jahr kamen nach seiner Erinnerung drei Immobilienverkäufe rein über Social Media zustande.
Gleichzeitig sagt er aber auch ganz offen: Das Unternehmen ist beim Tracking der Customer Journey noch nicht so weit, wie es eigentlich sein könnte.
🎯 Sichtbarkeit als Wettbewerbsvorteil
Weiß Immobilien sitzt in einem besonders umkämpften Hamburger Immobilienmarkt.
Für Felix ist Social Media deshalb nicht nur ein Akquiseinstrument, sondern vor allem ein Mittel zur Differenzierung auf Eigentümerseite.
Wenn ein Eigentümer mehrere Makler zur Auswahl hat, geht es darum zu zeigen:
Wie vermarkten wir eigentlich eine Immobilie?
Professionelle Videos, Drohnenaufnahmen, Social Media und eine moderne Marke werden damit Teil des Pitches.
Und es gibt einen interessanten Nebeneffekt: Die Sichtbarkeit führt auch zu deutlich mehr Bewerbungen. Felix berichtet von vier bis fünf Bewerbungen pro Woche auf Maklerpositionen, Ausbildung und duales Studium.
🌍 Warum Fokus wichtiger ist als Expansion
Wir sprechen außerdem über das Auslandsgeschäft von Weiß Immobilien – von Spanien über Kroatien bis Dubai.
Felix' Learning daraus:
Man kann nicht auf sieben Hochzeiten gleichzeitig tanzen.
Der Fokus liegt deshalb heute klar auf dem Hamburger Immobilienmarkt und der weiteren Durchdringung der bestehenden Märkte.
🤝 Warum Empfehlungen immer noch wichtiger sind als Social Media
Eine der für mich spannendsten Aussagen der Folge:
Trotz Social Media, KI und Digitalisierung bleibt Immobilienvermittlung ein People-Business.
Denn am Ende ist es häufig nicht das spektakulärste Video, das den nächsten Auftrag bringt, sondern der Eigentümer, der seinem Netzwerk erzählt:
„Die haben einen richtig guten Job gemacht.“
Die Empfehlung bleibt damit für Felix eine der wertvollsten Formen der Akquise.
🎙️ Über Felix Weiß
Felix Weiß ist 34 Jahre alt und führt das Hamburger Familienunternehmen Weiß Immobilien in zweiter Generation.
Das Unternehmen wurde vor 34 Jahren von seinem Vater gegründet und beschäftigt heute rund 16 bis 17 Mitarbeiter an zwei Standorten in Hamburg. Der Schwerpunkt liegt auf der Vermittlung hochwertiger Wohn- und Anlageimmobilien im Hamburger Großraum.
Felix hat das Unternehmen in den vergangenen Jahren insbesondere in den Bereichen Branding, moderne Immobilienvermarktung und Social Media weiterentwickelt.
💡 Meine drei Takeaways aus dem Gespräch
1. Unternehmensnachfolge funktioniert nicht ohne gegenseitigen Respekt.
Die ältere Generation bringt Erfahrung und Wissen mit, die jüngere neue Perspektiven und andere Technologien. Beides muss zusammenkommen.
2. Social Media ist nicht automatisch Lead Generation.
Der größere Hebel kann Personal Branding sein: Menschen sehen dich immer wieder, kennen dich irgendwann – und kommen auf dich zu, wenn das Immobilienthema relevant wird.
3. Digitalisierung ersetzt das People-Business nicht.
Am Ende entscheidet häufig noch immer die Empfehlung eines zufriedenen Kunden darüber, wem jemand sein größtes Vermögensgut anvertraut.
Vielen Dank an Felix Weiß für den offenen und sehr persönlichen Einblick in Familienunternehmen, Unternehmensnachfolge, Social Media und modernen Immobilienvertrieb.
Und natürlich gilt auch die Empfehlung aus der Folge: David Jacques sollte sich schon einmal auf eine Einladung in den ImmoKaiser Podcast einstellen. 😉
Transkript anzeigen
00:00:00: Gerade beim Familienunternehmen gibt es ja selten am Anfang den Arbeitsvertrag, wo du sagst jetzt ist der erste Tag.
00:00:06: Sondern das begleitet einen eigentlich seit man Kind ist.
00:00:10: Das funktioniert jetzt seit dreißig Jahren so.
00:00:12: Warum sollten wir ein Risiko umgehen, sowas zu ändern?
00:00:16: Lass uns mal probieren wenn's nicht klappt.
00:00:18: Ist auch nicht schlimm!
00:00:19: At least we tried.
00:00:21: Irgendwann kippt das dass man für seine Eltern verantwortlich ist.
00:00:24: Die letzten Jahre ist schon so, dass der Hauptinput durch mich kommt Und natürlich immer noch drei Personen von Leben.
00:00:33: Dass man da auch sagt, Verantwortung zu haben.
00:00:36: Jetzt will ich mich eigentlich gerne so verlegen aber ... C'mon let's go!
00:00:39: Anzug an und connecten, connecten... Du wolltest immer da sein auf den Veranstaltenden.
00:00:44: jetzt bist du eingeladen?
00:00:45: Geh hin.
00:00:46: Sprech mit dir Leute.
00:00:48: Ja dann kam nächsten Tag der Anruf von Minn.
00:00:51: Wir müssen nochmal drin Felix.
00:00:52: Man sieht du bist das erste Mal vor der Kamera geht gar nicht.
00:00:57: Wann ich?
00:00:57: Oh nee Bitte nicht.
00:01:02: Herzlich willkommen zu EMO-Kaiser, eurem Podcast für erfolgreiche Immobilienmarkler!
00:01:08: Mein Name ist Robert Kaiser und wir tauchen jetzt gemeinsam in die Welt des Immobiliemarkens ein.
00:01:17: Hallo und herzlich Willkommen aus dem sehr schwören sonnigen sommerlichen Köln.
00:01:23: bei über dreißig Grad bin ich hier im EMO Kaiser Podcast Studio verbunden remote mit Felix Weiß.
00:01:32: Hamburg und unser Thema heute sind eigentlich zwei Themen.
00:01:36: Und zwar auf der einen Seite sprechen wir heute über Unternehmensnachfolge im Familienunternehmen, auf der anderen Seite sprechen auch heute über Social Media und Nutzung der neuen Medien um eben auch Reichweite Verkäufer Käuferleads zu generieren.
00:01:55: Also von daher, es wird super spannend.
00:01:57: freut euch auf eine vollgepackte Folge und herzlich willkommen im Immokaiser Podcast lieber Felix Weiß!
00:02:03: Hi Robert schön dass ich dabei sein darf.
00:02:05: Ich grüße dich hier aus dem etwas kühleren Hamburg wo wir auch bekannt für sind und freue mich sehr da etwas input aus unserem Familienunternehmen und von mir liefern zu können.
00:02:14: Dann lass uns reingehen in den Podcast.
00:02:17: Der startet üblicherweise immer mit drei Fragen, Frage Nummer eins außer deiner eigenen vier Wände.
00:02:22: Wo letzt du da deinen Akku auf?
00:02:24: Meistens ehrlicherweise im Gym auf dem Golfplatz oder auch mit guten Freunden denn ich bin gerne sozial unterwegs nicht nur auf den sozialen Medien sondern treffe mich mit Freunden.
00:02:34: Bin noch Veranstaltung und bin viel unterwegs und zieh da viel Energie raus!
00:02:38: Und im Gym am welchem Gerät bist Du davor allen Dingen zu finden?
00:02:42: Da würde ich sagen ist Brustmuskulatur, meine Lieblingsübung auch wenn ich da noch nicht die größten Fortschritte erreicht habe.
00:02:50: Aber ich bin dran!
00:02:51: Also bang drücken!
00:02:54: Dann wir sind in Immobilien Makler Podcast.
00:02:58: Da liegt die Frage nahe hast du selber Immobilie?
00:03:01: Wir sind auch in Immobilien investiert.
00:03:03: Auch da agieren wir wie auch im Unternehmen als Family und sind auch da in Immos investiert.
00:03:09: ja
00:03:10: Ja, sehr gut.
00:03:11: und die abschließende Frage auf einer Baustelle.
00:03:14: Wo bist du da am besten zugebrauchen?
00:03:16: Im Management.
00:03:20: Das haben schon viele hier behauptet!
00:03:23: Da muss ich ganz ehrlich sein... Ich würde so gern geskildert sein auch mit handwerklichen Dingen aber da habe ich leider zwei linker Hände Könnte mich da im Vertrieb, in der Darstellung, im Management gut positionieren.
00:03:35: Aber sonst würde ich schnell der Baustelle verwiesen werden?
00:03:40: Dann lass uns kurz dich persönlich und dein Marklerunternehmen vorstellen, hol doch mal unsere Hörer ab!
00:03:47: Wer ist Felix Weiß?
00:03:48: Wer ist Weiß Immobilien?
00:03:49: Ich bin Felix hier in Hamburg geboren mittlerweile für die Jahre alt also zähl vielleicht gerade noch als Jungunternehmer Und darf unser Familienunternehmen mittlerweile in zweiter Generation durch mich geführt nitschen.
00:04:04: Wir befassen uns hier in Hamburg und auch um Gebung mit der Vermittlung hochwertiger Wohn- und Anlageimmobilien, das heißt bei uns findet man die klassische Eigentumswohnung, auch das Baugrundstück.
00:04:16: im Baurecht machen wir relativ viel genauso befassen wie uns mit der Vermittlung von Anlagen, Immobilien also mehr Familienhäuser, Wohnung, Geschäftshäuser.
00:04:24: Das Ganze reicht dann in die Peripherie von Hamburg, das heißt auch an der Ostseeküste sind wir unterwegs südlich von Hamburg.
00:04:31: Aber unser Hauptsteckenpferd ist wirklich der Hamburger Immobilienmarkt um die Alster sei es relativ zentral und auch im Hamburger Norden im sogenannten Alstertal und den Waldorfern wo das ganze auch vor thirty-four Jahren durch mein Vater gegründet wurde und entstanden ist.
00:04:47: Dann machen wir auch im Ausland einiges.
00:04:50: Das heißt, da findet man von Spanien, Kroatien, Dubai schöne Immobilien die wir vermarkten.
00:04:56: Bin ich aber ganz offen das Ganze wird gerade eher etwas nach unten gestuft weil Hamburg einfach wirklich gut performt und Spaß macht.
00:05:05: und da der Fokus drauf ist
00:05:07: Wie viel?
00:05:07: Wie groß ist weiß Immobilie insgesamt.
00:05:09: Wir haben hier in Hamburg zwei Büros, einmal wo ich auch gerade sitze.
00:05:13: In Roter Baum, in der Roten Baumschaussee.
00:05:15: das ist ein paar G-Minuten von der Alster entfernt und dann haben wir noch eins im Alstertal im Norden.
00:05:21: es ist dann zwanzig fünfundzwanzig Minuten weiter nördlich und von der Personanzahl sind vier sechzehn bis siebzehn Personen und stellen weiter ein.
00:05:31: Jetzt hast du eben gesagt, für den dreißig Jahre jung Unternehmer wie jung warst Du denn als du so die ersten Gehversuche im eigenen Familienunternehmen?
00:05:39: Hattest
00:05:39: du?
00:05:40: Das ist immer ganz spannend die Frage, weil gerade beim Familienunternehmen gibt es ja selten jetzt am Anfang den Arbeitsvertrag wo Du sagst Jetzt ist der erste Tag Sondern das begleitet an eigentlich seit man Kind ist.
00:05:51: Das heißt ich erinnere sehr gut wie ich da wirklich mit.
00:05:55: Ich hätte jetzt mal zehn, elf, zwölf Jahren im Auto gewartet.
00:05:58: da wo mein Vater dann Besichtigung gemacht habe ich dann mal mitgehen durfte.
00:06:02: Dann war auch ein paar Stunden in Büro und hatte noch gar nicht den großen Bezug dazu hab das nur einfach auf mich wirken lassen Und dann Stück für Stück wurde natürlich neugieriger, hab da auch etwas gejobbt haben mir dort noch ganz andere Sachen angeschaut.
00:06:15: Da gehen wir bestimmt auch nochmal drauf ein und dann habe ich angefangen ernsthafte Mitzuarbeiten will ich das noch nennen so mit Jahren habe dann verschiedene Stationen mir angeschaut.
00:06:29: noch in anderen Unternehmen und auch bei uns war natürlich parallel trotzdem immer involviert irgendwo.
00:06:35: Und wenn es der Input war, auch als ich im Ausland studiert habe und in der Geschäftsführung das ganze Manager geht das Ganze jetzt seit neun Jahren.
00:06:45: Okay, also du unterscheidest das jetzt eigentlich in drei Phasen.
00:06:47: Ja so als Jugendlicher, als Kind wurde sozusagen eher so passiv dass das mitbekommen hast dann die ersten Jobs in der Firma wurde auch so aktiv kleinere Themen abgearbeitet und dann nachdem du dann studiert hast wurde dann quasi auch ins Management eingestiegen bist aber vorher dir auch andere Unternehmen angeguckt hat um zu gucken wie die eigentlich arbeiten.
00:07:13: Also ist es.
00:07:14: Bei mir war's so, das ist ja auch bei jedem Unterfamilienunternehmen sehr unterschiedlich, bei mir war nie so dass ich da reingedrückt wurde.
00:07:22: Ich glaube es ist der Wunsch vieler Eltern, dass das Ganze weitergeführt wird.
00:07:25: aber es war nie ein Zwang oder Mensch.
00:07:27: Das wäre jetzt schon der Weg die wir uns wünschen würden.
00:07:30: Aber ich habe selber relativ früh das Interesse an Immobilien gewonnen und dann auch früh angefangen, am Unternehmen rumzubasteln.
00:07:36: Das heißt das Branding was wir heutzutage sehen ist komplett anders als es jetzt vor fünfzehn oder auch zehn Jahren noch war.
00:07:43: und da war ich die ganze Zeit auch wenn nicht woanders war doch mit dem Hinterkopf oder auch vielen Stunden immer daran herum zu basteln.
00:07:51: Man hast du denn das erste mal mit deinem Vater darüber gesprochen wann ob du dir vorstellen könntest auch ins Unternehmen reinzukommen?
00:08:02: Gibt es dann einen Moment oder war das im Prinzip immer omnipräsent, das Thema?
00:08:08: Oder unterschwellig da.
00:08:10: Das war eigentlich immer unterschwällig da aber ich meine zu erinnern dass es im Alter von achtzehn bis neunzehn war wo ich gesagt habe Ich kann mir das sehr gut vorstellen hab das auch kommuniziert und dann sind wir den Weg Stück für Stück zusammen gegangen.
00:08:26: Das birgt ja auch wahnsinnig viel Konflikt Potenzial, also wenn ich mit meinem Vater bestimmte Dinge zusammen mache.
00:08:34: Wir machen das sehr gut, dass wir uns dann auch so die Bälle zusammen hin und her spielen.
00:08:40: aber ich bekomme das dann auch teilweise mit in anderen Situationen, dass das dann für einige durchaus eine belastende Zusammenarbeit sein kann weil man ja eine ganz andere Also diese älterliche Beziehung dann eben auf eine unternehmerische Beziehungen auch überführen muss.
00:08:59: Und man muss ja aus dieser Kindrolle raus, dass ich jetzt quasi derjenige bin, der meinen Eltern was Gutes tun möchte oder wie hast du das für dich gelöst?
00:09:12: Oder ihr für euch damals?
00:09:14: Das ist in der Tat ein sehr komplexes Thema, das auch sehr schlecht leider laufen kann.
00:09:20: Ich glaube alle die im Familienunternehmen arbeiten kennen auch die Situation weil man wünscht sich das ja so sehr dass man sagt, das ist jetzt der Arbeitstag und dann kommt das Privatleben.
00:09:29: aber wenn Dinge in einer Firma nicht gutlaufen Wenn da Stress ist, wenn Diskussionen aufgetreten sind Dann sitzt du nicht um neunzehn Uhr beim Dinner und lächelt es dich an!
00:09:37: Das muss man einfach sehen.
00:09:39: Und auf der anderen Seite ist es so, wenn Dinge gut laufen, man tolle Abschlüsse hat und das gemeinsam feiern kann, viel schöner wird es natürlich nicht.
00:09:46: Aber da haben wir viele Diskussionen gehabt sind doch öfter mal aneinander geraten nie die Idee gefährden dass das so weitergeführt wird.
00:09:57: aber wir hatten sehr unterschiedliche Herangehensweisen.
00:09:59: mein Vater hat immer vollen Fokus auf das Markelen gesetzt was so auch richtig erscheinen mag.
00:10:06: Aber ich habe sehr viel in Richtung Branding, moderne Vermarktungsstrategien, Social Media gedacht.
00:10:12: Ich hab die Marke komplett umgeformt wo ja auch große Diskussionen entstanden sind weil das Logo was man jetzt hinter mir sieht das war eine der größten Diskussionen.
00:10:21: Die Firma hieß vorher Jürgenweiß Immobilien und da habe ich der Meinung dass wir das so gerade wo wir neue Märkte durch drungen haben oder weiter durchdringen deutlich mehr Power haben fresher ist, moderner ist.
00:10:35: Aber das war eine sehr hitzige große Diskussion und Problem ist dann häufig wenn das Ganze nicht mehr auf der sachlichen Ebene ist sondern dass ganze emotional wird.
00:10:44: Dann kann es auch mal echt unschön werden!
00:10:46: Wie seid ihr denn konkret damit umgegangen?
00:10:48: Vater sagt jetzt hier ich bin der Gesellschafter, da ist mein Unternehmen, ich habe es aufgebaut, ich bestimme das jetzt ne, dann kommst du ja aber Papa... Denkt doch mal drüber nach.
00:10:57: Ja, Jürgen weiß über Medien und wir müssen das doch von der Person, Jörg weiß auch ein bisschen entkoppeln.
00:11:03: Da soll doch auch über die eigentliche Person hinaus was aufstehen.
00:11:06: Was entstehen?
00:11:07: Wie muss ich mir das vorstellen?
00:11:08: diese Diskussion
00:11:10: also?
00:11:10: Ich hab da wirklich versucht mit allen Argumenten immer Zu ihm zu kommen auch zu sagen Mensch aus den und denen und den geründen Und teilweise kam das an aber teilweise waren auch ganz andere Argumente die auch nachvollziehbar sind dabei.
00:11:26: Das heißt, Mensch Felix das funktioniert jetzt seit dreißig Jahren so.
00:11:29: warum sollten wir so ein Risiko umgehen sowas zu ändern?
00:11:33: So dann haben ja natürlich auch zwei drei vier Stimmen aus dem Team geholfen.
00:11:36: aber vor allem habe ich auch oft sehr proaktiv gehandelt im Sinne von, lass uns doch mal ein paar Anzeigen gestalten die wir noch nicht schalten.
00:11:43: Lass uns doch eine Landing-Patch aufbauen im neuen Design.
00:11:47: Schau dir das mal an.
00:11:48: und dann war da so'n Prozess sukzessive wo dann auch das Verständnis dabei und vor allem als dann das zugelassen wurde.
00:11:54: Das heißt wir sind ja schon sehr fair immer miteinander umgegangen und dann die Ergebnisse kamen die auch deutlich anders mit den Jahren waren.
00:12:00: Nicht in dem einen Moment sondern mit der Zeit.
00:12:03: es ist hier im Brandingbereich so dass man unglaublich viel Herzblut und auch Geld investiert nicht eine Woche später, sondern viel, viel später.
00:12:11: Aber dann exponentiell und dann war irgendwann auch ein schneller Umschwung.
00:12:15: mein Vater wurde natürlich auch älter.
00:12:19: das heißt da war dann weil die Distanz zu den heutigen Vermarktungsmethoden doch immer größer wurde logischerweise Mensch mehr Lob und die Akzeptanz dabei, dass das vielleicht doch Sinn macht.
00:12:31: Also da haben wir uns in Richtung Freiraum geben von meinem Vater auch vor meiner Richtung Verständnis für die ältere Generation sehr gut ergänzt und sind dann da eigentlich zu einer tollen Generationsübergabe bekommen.
00:12:45: was ich im Bekannten- und Freundeskreis leider auch oft anders gesehen habe was immer sehr traurig ist.
00:12:50: wenn dann ein Unternehmen da ist in der Familie
00:12:53: So ein Unternehmensnachfolge-Simi nachhalten würdest.
00:12:57: Abschlussfolie, diese drei, vier, fünf Punkte würde ich euch ans Herz legen.
00:13:04: das sind meine Erfahrungen wie so eine Unternehensübergabe eben auch gelingen kann?
00:13:10: Eins wäre größtmöglicher Respekt vor der anderen Generation weil man denkt einfach anders.
00:13:18: um da ein Beispiel zu geben mein Vater ist sehr... Versuch das Risiko zu vermeiden, während ich eher Risikoaffin bin.
00:13:27: Aber das kommt doch irgendwoher!
00:13:28: Mein Vater hat das Unternehmen aus nichts aufgebaut mit unglaublich hohem Risiko, dass das Ganze auch nicht funktioniert.
00:13:35: Heavy Investments – nicht den Study-Möglichkeiten die es heutzutage gibt und ich bin dann eher risikobereit.
00:13:43: Ich glaube, das ist auch so ein Generationsding.
00:13:44: Lass uns noch mal probieren wenn's nicht klappt.
00:13:46: Ist auch nicht schlimm.
00:13:47: at least we tried Und das wäre ein Punkt und ich sehe es auch so, oft ist es in Familienunternehmen so.
00:13:54: Das war auch bei mir so.
00:13:55: Ich hatte die tolle Möglichkeit im Ausland zu studieren wo ich auch unglaublich viel gelernt habe nicht nur vom Immokontext sondern auch so übersprachen Connections des Leben wie funktionen andere Kulturen und das war natürlich eine unglaubliche tolle Möglichkeiten die ich mir alleine hätte leisten können.
00:14:12: Aber irgendwann kippt das, dass man für seine Eltern verantwortlich ist.
00:14:16: Das heißt die letzten Jahre ist es schon so, dass der Hauptinput durch mich kommt und natürlich immer noch drei Personen von Leben.
00:14:24: Und dass man da auch sagt, das ist ein ganz faires Spiel im Endeffekt und die Verantwortung zu haben.
00:14:36: würde ich behaupten, dass es sehr viel Sinn macht das ganze Wissen mitzunehmen von der älteren Generation aber auch irgendwann sowas bei mir auch.
00:14:45: Ich habe mich dann auch ein zwei Mentoren gesucht wie man so sagt zu sagen ich brauche noch extern Input.
00:14:53: Ich hätte zum Beispiel sehr gerne jahrelang außerhalb gearbeitet um die Information einfach oder das Learning mitzunem konnte ist etwas begrenzt.
00:15:01: aber zum Glück machen das heißt nicht direkt den einfachen Weg wählen.
00:15:06: Mensch, ich bin direkt hier weil das Unternehmen ja da ist sondern einfach extern Input mitbringen und dass dann in der Firma auch später mit einbringen um das Unternehmen zum Wachsen zu bringen.
00:15:17: Und Punkt Nummer vier wäre ganz klar sich auch der Positionbewusstsein in der man gezwungenermaßen ins Unternehmen reingeht.
00:15:26: Das heißt man isst erstmal Tochter oder Sohn.
00:15:29: so das ist naturgemäß der Fall Möglichst nicht der Sohn zu bleiben in einer Wahrnehmung, weil bist du der, der sagt ich möchte mich jetzt einen Mitarbeiterin die die zehn Jahre lang für das Unternehmen arbeiten erstmal beweisen.
00:15:42: Ich hatte immer für mich selber einfach den Anspruch so Jetzt bist Du auch Die ersten Jahre, der erste und letzte im Büro zieht richtig durch.
00:15:49: Und beweist das nicht nur dir selber sondern auch Mitarbeitern der älteren Generation und zeigt auch was du drauf hast und dass du da ernsthaft was bewegen willst.
00:15:58: weil da muss ja auch der Respekt einmal von den Eltern die Jahrzehnte lang häufig etwas aufgebaut haben aber genauso von den Mitarbeiteren einfach rüber kommen.
00:16:06: also das wäre ein sehr sehr wichtiger Punkt das sehr ernst zu nehmen und zu sagen Ja es ist Tolle Möglichkeit da einzusteigen, aber die Verantwortung ist würde ich fast sagen noch größer als im externen Unternehmen.
00:16:18: Also du musst dich auch so sehen definitiv noch mehr beweisen als ein externer Manager den man ins Unternehmen reinholt weil du einfach immer gegen das Vorurteil ankämpfen musst.
00:16:33: dem ist es in den Schoß gefallen der musste sich gar nicht qualifizieren und kann ich mir gut vorstellen, dass du das überkompensieren musst durch Energie und Erfolg.
00:16:46: Absolut!
00:16:47: Bei mir war das nie der Fall, dass mich das gestört hat.
00:16:50: Ich glaube die Kritik hat jedes Familienunternehmen oder die nächste Generation.
00:16:54: Es ist ja sowieso easy und es war sowieso schon da weil ich natürlich selber weiß oder mir das auch häufig wiedergespiegelt wird, dass ich mittlerweile das Gesicht der Marke bin und das alles mit Medien, die vorher überhaupt nicht bei uns präsent waren.
00:17:08: Das heißt, ich habe eher versucht jetzt gerade die letzten fünf Jahre meinen Vater möglichst weiter in den Fokus zu rücken.
00:17:16: Und auch mal Videos zusammenzudrehen, zu sagen Mensch ich zeig dir mir was wir so machen in Richtung Podcast.
00:17:21: Wir haben ja selber auch ein Podcast namens Deal Driven wo ich dann wirklich proaktiv gesagt habe Mensch ich Zeichte immer was wir alles so machen ist natürlich auch die Idee dass man da stolz ist auf das was bestenfalls stolz es ist was da gemacht wird von der nächsten Generation.
00:17:37: aber Das ist eigentlich bei uns der Status immer gewesen.
00:17:41: Hast du eigentlich noch Geschwister, um die du hättest rangeln können?
00:17:46: Um die Unternehmensnachfolgeposition.
00:17:48: Ich
00:17:48: habe zwei Halbgeschwister so gesehen, die aber beide nicht im Unternehmen drin sind, waren oder das Interesse hatten.
00:17:56: also da ist es im Endeffekt so dass Susanne Weiß neben mir auch noch in der Geschäftsführung ist, so gesehen meine Stiefmutter und wir das dann immer zutrittgerockt haben.
00:18:21: Du hast ja dir auch eine sehr nennenswerte Reichweite aufgebaut.
00:18:26: Tunst doch mal dazu ab, wie du dabei vorgegangen bist, was du ... Da an Ergebnissen auch siehst, was so deine Learnings sind aus dem Thema Social Media.
00:18:36: Gerne!
00:18:37: Also erstmal vielen Dank da an Philipp an dieser Stelle für die Empfehlung.
00:18:40: wir versuchen ich glaube seit einem halben Dreivierteljahr mal zu calling um uns einfach auszutauschen.
00:18:45: Wir haben es zwei oder dreimal verschoben.
00:18:46: Ich glaube das ist ein gutes Zeichen weil wir einfach so viel zu tun haben voller Ideen sind.
00:18:51: aber ich hoffe wir schaffen's bald Mal Weil wer ja in unterschiedlichen Regionen trotzdem sehr ähnlich aufgestellt sondern arbeiten.
00:18:57: Und bei uns war das Social Media Ding so, dass ich damals einen noch guten Bekannten namens Mindau hatte.
00:19:07: Der auf mich zukam und meinte... Mensch Felix!
00:19:10: Ich hab euer Unternehmer angeschaut.
00:19:12: Ich glaub wir können da was ganz Spannendes machen.
00:19:14: Komm doch mal in meine Agentur, Social Media Agentur.
00:19:17: Das ist jetzt vielleicht sechs, sieben Jahre her?
00:19:20: Und er legt mir dreißig Zettel vorbereitet auf den Tisch und sagt Wir haben was vor mit dir, ich soll erzähl'.
00:19:27: Social Media, du gehst vor die Kamera.
00:19:28: Wir wollen Reichweite aufbauen und haben diverse Ideen.
00:19:31: Ich hab fünf Minuten drauf geschaut und meinte, machen
00:19:33: wir.".
00:19:35: Und er sagt, das ist noch gar nicht genau durchgelesen.
00:19:36: Aber ich hatte ein gutes Gefühl und wusste auch, dass es die richtige Zeit um das Ganze zu starten.
00:19:43: Wenn ich mich an die Anfänge erinnere ... Albtraum!
00:19:48: Ich habe mich nie vor der Kamera gesehen.
00:19:51: Ich glaube, das hat Magler so an sich vom Image aber... hab mich jetzt nie als Selbstdarsteller empfunden, der alles hochladen muss.
00:20:00: Der jetzt immer vor der Kamera sein muss.
00:20:02: und dann war der erste Dreh in einer Riesenvilla mit Drehwagen und du wirst verkabelt uns zwei Kameras auf dich gerichtet und scriptt und alles.
00:20:11: und ich habe mich vorbereitet den Abend davor nicht gut geschlafen Und es war ein Krampf voller Em.
00:20:19: und wie guckst Du?
00:20:19: Und Felix Du musst auch mal blinzeln usw.
00:20:23: Da waren wir nach sechs, sieben Stunden durch und ich war völlig fertig.
00:20:26: Und echt stolz das Gerissen zu haben!
00:20:29: Ja und dann kamen nächsten Tag der Anruf von Minnen... Wir müssen noch mal drin Felix.
00:20:34: Man sieht du bist das erste Mal vor der Kamera geht gar nicht.
00:20:38: Und ich?
00:20:39: Oh nee bitte nicht So, das ganze dann eine Woche später noch mal.
00:20:43: Dann war es schon die Idee lockerer.
00:20:44: Da war vielleicht auch meine Handbewegung dabei weil ich sehe das immer wieder.
00:20:48: Weil wir machen natürlich hier weiterhin viel vor der Kamera und wenn jemand das erste Mal vor der Kamera ist Menschen werden anders!
00:20:55: Auf einmal ist die Körperhaltung so gestigest gar nicht mehr da.
00:20:59: Die Augen sind aufgerissen Und das war echt ein Learningprozess.
00:21:04: Wobei Ich wusste Das wird sehr sinnvoll sein ist natürlich auch immer so ein Begleiterscheinung von Social Media finden jetzt nicht alle toll, gerade wenn du dann in hochwertigen Immobilien rumflascht sag ich mal.
00:21:18: Und trotzdem hat sich das dann... Hat da so ein positives Feedback gegeben wo man ja auch ermutigt wird und das Business ist dadurch auch gewachsen.
00:21:26: wie?
00:21:26: Da komme ich gleich nochmal zu.
00:21:27: Das denken glaube ich viele dass das anders funktioniert.
00:21:30: im social media Bereich dachte ich auch Aber Stück für Stück haben wir dann da von professionell gedrehten Videos mit Videograph, über Infotainment-Videos selbst gedreet.
00:21:41: Über TikToks so viel gemacht und rausgehauen.
00:21:45: Einige Formate haben besser funktioniert andere schlechter.
00:21:47: aber da sind wir eigentlich die ganzen letzten Jahre dran geblieben Und für mich ist das mittlerweile.
00:21:53: ich bin immer ganz ganz erstaunt wenn dann Meetings mit ImoSkirt oder ImoWorld sind die sagen Mensch viele fragen wirklich nach euch wie ihr das im Social Bereich macht usw.
00:22:01: Mein Feed ist natürlich voll von Maklerunternehmen und ich denke, man macht ja eh mittlerweile jeder.
00:22:06: Ist ja Standard geworden.
00:22:08: wir müssen weiterdenken.
00:22:09: deswegen auch unser Podcast wie du es ja auch machst modernes neues Format.
00:22:13: aber ich freue mich natürlich immer wenn uns wieder gespiegelt wird dass wir da doch ein ganz gutes Bild abgeben.
00:22:19: Du hast jetzt gerade auch gesagt erstmal muss man sich da ran robben zum einen als Person die vor der Kamera steht ein Stück weit durch das Stahlwart der Gewöhnung gehen.
00:22:31: Das kommt nur mit Übung, es einfach machen und wiedermachen und wieder machen und immer dann ein Stückchen besser machen.
00:22:39: Wenn ihr heute so auf die Formate und auf die Unterschiedschen Kanäle schaut gibt es da Dinge, die du auch mit uns teilen kannst, die besser funktionieren gerade zum Start wenn man überlegt damit zu beginnen Als andere, was wären so deine Empfehlungen für jemanden der jetzt sagt?
00:22:59: Ich kann mir auch vorstellen das zu starten.
00:23:01: Wie wäre so deiner Eintrittsstrategie?
00:23:03: Also, ich glaube der größte und wichtigste Schritt ist überhaupt mal anzufangen.
00:23:08: Und die ersten Videos werden niemals so gut sein wie wenn du hundertmal gedreht hast.
00:23:13: und dann haben wir – Ich will nicht sagen großen Fehler gemacht aber wir haben ganz oft das Feedback bekommen dass es fast zu perfekt ist und zu professionell.
00:23:21: Das heißt die Videos mit dem meisten Effort in der Vorbereitung, wo wir wirklich hochtechnische Sachen im unseren Bereich erklären.
00:23:30: Rechtliche Themen vom Kaufvertrag interessiert genau niemand.
00:23:34: Um so lauter schneller besser zu konsumieren, flaschiger umso besser funktioniert das und ich habe das Gefühl dass geht immer mehr in diese Richtung.
00:23:43: Das heißt wir haben uns glaube ich häufig zu sehr verstellt Also fast wie so ein redendes Exposee vor der Kamera und entwickeln uns auch weiterhin jetzt dahin.
00:23:55: Ich habe immer diesen Zwiespalt zwischen du führst einen Unternehmen weiter, das für den Dreißig Jahre existiert.
00:24:01: Eppreciate dass wir haben viele ältere Kunden.
00:24:04: Wir haben viele Bestandskunden Und genauso möchtest Du am Zahn der Zeit sein und das alles so modern Wie es eben geht machen und da diesen Ja diesen Schritt zu finden.
00:24:15: für uns ist immer etwas schwierig und ich glaube wenn man jetzt komplett neu startet Seid du selbst und mach es genauso, wie du's fühlst.
00:24:21: Das ist glaube ich da die größte Strategie.
00:24:23: und trau dich vor allem was.
00:24:25: also?
00:24:26: Ich bin Big Fan auch.
00:24:28: vielleicht sehen wir dann ja auch irgendwann mal von der Kamera Von David Jugs Immobilien von David.
00:24:32: wir quatschen ab und an Und das is zum Beispiel so authentisch wo ich sage dieses authentische Thema funktioniert auf Social mittlerweile einfach am allerbesten Wenn
00:24:42: ich dir so zuhöre da stelle ich mir die Frage Wie viel muss man heute Entertainer sein als Immobilien-Markler und wieviel muss man quasi der Vermittler sein, der seinen Handwerk, der Immobilievermittlung eben auch gut versteht.
00:24:58: Also wie viele Jürgen weiß und wieviele Felix weiß?
00:25:00: Ja also ich würde sagen gedrittelt zwischen... ...drein dreißig Prozent Schauspieler, drein dreizig prozent Psychologe, dreizehnt Prozent Markler!
00:25:11: Ich glaube, da hat auch jede Firma die eigene Ausrichtung und der Part wächst relevant.
00:25:15: Also ich glaube... Da werden viele abgehängt werden, die nicht auf diesen Zug aufspringen.
00:25:21: Bestes Beispiel gestern!
00:25:22: Ich durfte da am ganz spannenden Golfturnier teilnehmen wo mir eine Dame Mitte-Siebzig sagt Ja, ich sehe bei Instagram ja immer die und die Formate und ganz toll wie das alles ist.
00:25:34: Das ist ja die heutige Welt,
00:25:35: d.h.,
00:25:35: dieser Irrglaube Das ist nur für Teenies, die vor der Kamera rumtanzen.
00:25:39: Ist glaube ich so vier Jahre her und das ist ganz wichtig da am Zahn der Zeit zu sein.
00:25:45: und so funktioniert das ganze heutzutage.
00:25:47: also Ich erinnere auf früher die Kartei-Orten mit den Immobilien.
00:25:51: Felix magst du das Expo SEMA einbinden?
00:25:53: Fünf Minuten Prozess Und dann wurde mal eins per Post verschickt So und sonst wurde gekollt.
00:25:58: und Heutzutag ist das alles so schnell digital.
00:26:00: bei Social sitzt fast jeder abends.
00:26:03: irgendwie haben iPad oder iPhone eigentlich vom Alter und sei da, sei präsent.
00:26:09: Andere sind
00:26:09: es.".
00:26:10: Die sechzehn Personen die du eben sagst das wieviel davon sind denn tatsächlich mit den Marketingaktivitäten über die wir jetzt gerade sprechen beschäftigt also auf interner Seite und wie viel dann auch nochmal auf externer Seite Agentur und Freelancer dir dafür noch zusätzlich scharf schaltet?
00:26:28: Also wir hatten damals die benannte Social Media Agentur, die sich da wirklich um alles gekümmert hat und haben das Stück für Stück dahin entwickelt.
00:26:36: Dass wir viel intern machen auch vielleicht ein guter Tipp.
00:26:40: Unsere Formate haben oft nicht ausreichend performt weil sie zu professionell gedreht waren.
00:26:45: Das heißt aber der Tipp von Profis jetzt aus dem bekannten Gras, aus dem Netzwerk macht das mit Handy!
00:26:50: Mach's besser im Handy!
00:26:52: Mit Emo Scout drehen wir ab und zu deren Format Hausgeflüster.
00:26:55: Ich war so überrascht, als dann der Videograph mit dem Handy ankam.
00:26:59: Ja das performt besser!
00:27:00: Das funktioniert besser.
00:27:02: und da machen wir mittlerweile sehr viel intern wirklich mit Handy oder mit der Cam, die ich gerade aufnehme.
00:27:11: Und dann haben wir einen Videografen, mit dem ich mittlerweile auch sehr gut befreundet bin, der dann extern für uns arbeitet wenn wir Objekte haben, die wir präsentieren wollen.
00:27:22: Im Podcast-Bereich habe ich natürlich einen Dienstleister.
00:27:26: Wir kamen durch den Immobilienverkauf seiner Immobilie zusammen, der arbeitet mit uns bzw für uns ist auch mit mir vor der Kamera und sonst versuchen wir natürlich möglichst alle im Team zu involvieren.
00:27:39: Verständnis ist von allen da, Interesse ist bei einigen... vielleicht etwas höheren Alters, dann ein bisschen geringer.
00:27:46: Aber alle versuchen ihr Bestes und ich glaube das ist auch normal von Generation zu Generation, dass da ein anderes Verständnis für es ist.
00:27:53: aber wir sind zum Beispiel gerade dabei intern wirklich hinzubekommen.
00:27:57: jeden Wochentag wollen wir vier Stories machen hier wollen drei Beiträge die Woche posten jedes Video landet auf unserem TikTok Account.
00:28:04: so und da haben wir dann Tages die wir versuchen zu hätten und machen das meiste ehrlicherweise mittlerweile intern zu verstehen, weil viele denken gerade wenn jetzt jemand ein Praktikum macht.
00:28:16: Mensch ich gehe ja nur durch Flashy Mobil und mache so ein bisschen Videos von der Kamera und ziehe mich schick an.
00:28:21: Ja aber das ist zehn Prozent des Ganzen vielleicht fünfzehn.
00:28:25: Das heißt die ... Hunderten Calls, die wir machen, Exposé-Auferbeitungen, Immobilienbewertung, Vorstellungen der Bewertung nachfassen.
00:28:32: Das ist noch der größte Part und wir machen auch nach wie vor viel im Printanzeigenbereich.
00:28:38: Warum?
00:28:38: Weil wir dort doch unsere Kunden erreichen und dementsprechend ist das ein wichtiger Part bei uns aber nur einer von vielen!
00:28:47: Wenn man jetzt auch mal auf die wirtschaftliche Performance schaut von Social Media, was kannst du uns dafür für Erfahrungswerte teilen?
00:28:57: Wie stark ist da auch der Erfolg messbar in harten Zahlen.
00:29:02: Also Mandate darüber gewinnen und abschließen.
00:29:05: Auf der Käufer- und Aufkäuferseite.
00:29:08: Komplett anders als wir es anfangs dachten, inklusive der Agentur – das kann ich schon einmal vorwegnehmen – und trotzdem sehr erfolgreich!
00:29:14: Warum?
00:29:15: Wir haben am Anfang alles auf Lead Generation gesetzt, das heißt wir haben Funnels dahinter aufgebaut.
00:29:20: Wir haben Kalender zum Eintragen alles dahinter gesetzt an Programmen die riesigen Versprechen was alles passieren wird wie wir die Märkte durchdringen werden und die Performance war echt low, kam da mal etwas?
00:29:31: Auf jeden Fall aber ich würde sagen nicht im nennenswerten Bereich.
00:29:36: Aber was brutal ist, ist das Thema Personal Branding.
00:29:39: Das heißt von Lead Generation sind wir eigentlich gewollt oder auch ungewollt umgeschwungen.
00:29:45: zu Personal branding und was da passiert.
00:29:48: es sind sofern richtig spannend weil wir arbeiten hier in Hamburg unter Umgebung nicht deutschlandweit das muss man ganz klar sagen.
00:29:55: Und die Reichweite ist hier im Mikromarkt gut, würde ich sagen.
00:29:58: Aber jetzt auch nicht extrem.
00:29:59: im überregionalen Bereich will ich ganz offen sein wie ich das selber einschätze.
00:30:04: und was aber passiert?
00:30:07: An den Orten, wo ich mich zum Beispiel viel bewege.
00:30:11: Ob sie jetzt die Golf Club ist oder bei schönen Veranstaltungen ist, Netzwerkevents... Die meisten Leute haben einen doch mal irgendwo gesehen und ich sage das auch am Team immer so.
00:30:20: Das ist wie mit einer Visitenkarte Immobilienmarkler auf der Stirn rumzulaufen und dadurch ist die Eintrittshürde oder wenn jemand ein Thema in dem Bereich hat auf einen zuzukommen, so niedrig!
00:30:32: Und da kommt wirklich viel bei Rumm.
00:30:34: Also auf dem indirekten Wege, würde ich sagen.
00:30:37: Das heißt... Ich bin immer dabei Thema Akquise nach vorne zu bringen und wir brauchen da die perfekte Strategie hier.
00:30:43: aber ehrlicherweise kommt auch so echt viel rein Und das Thema Branding und Netzwerk hat sich dadurch exponentiell verbessert.
00:30:50: Da arbeiten wir natürlich weiter dran Aber wir können nicht davon berichten dass wir wöchentlich fünf neue Verkäufer oder Käuferleads Die jetzt zum Abschluss kommen über Social Generieren.
00:31:02: Letztes Jahr bin ich sehr, sehr detailliert die Sachen oder sehr genau umzusetzen, die wir als Strategie haben.
00:31:10: Aber noch nicht so weit im Reporting dass ich sage Ich kann das perfekt auswerten!
00:31:15: Das ist glaube ich für nächstes Jahr ein großer Step bei uns.
00:31:18: Jetzt ging alles noch in Branding, Teamaufbau weiter und wir haben auch wirklich viel abzuwickeln.
00:31:24: Aber wenn ich das richtig erinnere, haben wir letztes Jahr drei Objekte auch verkauft die rein über Social Media kamen.
00:31:30: Auch schöne Objekten.
00:31:31: also ja da kommt was bei rum aber brutal viele mehr Ansätze im Verkäufer- und Käuferbereich.
00:31:38: Also auch Besichtigungen haben wir schon regelmäßig über Social über den indirekten Weg.
00:31:43: Da
00:31:43: würde ich noch eine Ergänzung zu machen.
00:31:46: sorry
00:31:46: nein
00:31:47: Okay.
00:31:48: Bitte!
00:31:50: Weil ich weiß ja nicht, du hast ne viel größere Hörerschaft als ich das habe.
00:31:53: Ich hoffe, ich komme bald auf solche tollen Zahlen Aber ich glaube es ist ganz unterschiedlich in anderen Märkten.
00:31:59: Wir sind wirklich gut vernetzt im Markler-Business Und ich glaube umso weniger hart umkämpft.
00:32:06: wir sitzen hier glaube ich am absoluten Heifelspecken.
00:32:08: Nicht dass es woanders nicht auch so ist aber Es ist schon sehr um kämpfter Markt hier und ich glaube die Märkte sind, umso weniger Geld auch investiert wird in diese modernen Strategien.
00:32:21: Um so besser funktioniert das Ganze?
00:32:24: Umso mehr Leads hast du auch wirklich so
00:32:26: reinkommen.".
00:32:27: Das ist glaube ich noch wichtig zu erwähnen.
00:32:29: da ist Hamburg jetzt nicht vergleichbar mit deutlich kleineren Regionen wo es jetzt vielleicht drei vier Maklerunternehmen gibt muss man einfach sagen also hier was hier los ist es einfach brutal.
00:32:39: ne der Masse an Makler und die sich mit dem Thema immer befassen.
00:32:42: Ja ja das stimmt das ist auch nochmal eine gute Ergänzung.
00:32:46: Ist das auch deine Strategie, um sichtbar zu werden in so einem hart umkämpften Markt?
00:32:51: Vor allen Dingen darüber über Social Media sichtba zu werden und das als differenzierenden Faktor einzusetzen.
00:32:57: Absolut!
00:32:57: Einmal ist es die Sichtbarkeit für die Generierung neuer Leeds meistens wie gesagt auf dem indirekten Wege und dann ist es aber auch ein Pitchen auf Eigentümerseite.
00:33:09: hey wir vermarkten.
00:33:10: Wir vermarkten so, wir haben nicht nur die Schaufensterplatzierung bei ImmoScout und Immovelt eine toll rankende Homepage etc.
00:33:17: Sondern wir machen professionell moderierte Videos.
00:33:20: natürlich ist die Drohne oben Und das Ganze wird dann auch der Target dem Target Market ausgespielt.
00:33:26: also dass sind eigentlich so die wichtigsten Wichtigsten Punkte.
00:33:31: Nebeneffekte auf die wenig abzielen sind Brutal viele Bewerbungen.
00:33:35: Also wir haben jede Woche vier bis fünf Bewerbung auf Marklerposition, Ausbildung, duales Studium und das hat sich deutlich erhöht weil wir einfach sichtbar sind Und meine Philosophie ist darauf.
00:33:46: Wir machen auch sehr viel im Eventbereich.
00:33:48: Jedes Jahr ein eigenes Golf Turnier Ein Tennis Turnier Machen Informationsveranstalt wo wir dann Fünfzig Sechzig Leute haben.
00:33:55: Ich bin weniger der Call to Action Typ Der am Ende stark Pushments Das ist das Produkt Kauft Sondern ich Bin sehr überzeugt davon Mehr Wert rauszugeben.
00:34:04: Ob es Entertainment ist, die Videos zu schauen?
00:34:06: Ob's spannende Infos sind?
00:34:07: Ob man bei einer Veranstaltung was lernt und da bin ich der Meinung, da kommt sehr viel zurück ohne dass du sehr hart danach fragst weil die Leute wissen schon was du machst und was dein Produkt ist.
00:34:19: Du hast Eingangs erwähnt das ihr auch einiges im Ausland macht Das aber jetzt auch Zurückfahrt um den Fokus stärker auf den Hamburger Markt zu richten.
00:34:29: Wie wichtig ist für euch dann das Auslandsgeschäft noch?
00:34:32: Also Ich habe in Barcelona studiert und war sehr überzeugt, dass wir ein paar Jahre später einen Laden in Barcelona haben der wunderbar funktionieren wird.
00:34:41: In Madrid.
00:34:41: mein Vater hat damals sich den Traum eines Ferienhauses auf Tenerife erfüllt und auch da angefangen zu arbeiten.
00:34:49: also auch auf dem Kanan sind wir aktiv.
00:34:51: ich hab dann noch mal Bayer mit reingeholt und dachte mir Mensch im Paar Jahren fliegt man nur von Ort zu Ort, mennt das alles und es wird wunderbar funktioniert!
00:35:00: Und die Realität ist sehr anders.
00:35:02: Das ist nicht so, dass da extrem viel Geld investiert wurde und das nicht funktioniert sondern einfach, dass mein Learning war du musst vor Ort sein.
00:35:11: Und du kannst leider weil ich voll der Typ dafür bin nicht auf sieben Hochzeiten auf einmal tanzen und überall voll am Start sein.
00:35:18: So das heißt... Wir haben noch die Kooperation an Orten, wo ich selber auch öfter bin.
00:35:24: Wo wir auch Kunden haben, die auf uns zukommen.
00:35:26: aber das ist eher ein Kooperationsgeschäft als jetzt dass wir wirklich da die Büros überall haben weil der Fokus einfach zu verstreut wäre und das sind dann einige Deals pro Jahr wo die Provision dann geteilt wird.
00:35:40: Aber es ist von der Relevanz Ich will mal sagen zehn bis zwanzig Prozent des gesamten Unternehmens.
00:35:46: Also mehr ist das nicht.
00:35:48: und dennoch können wir wissen, dass Kunden auf Mallorca beispielsweise super betreut werden durch unseren Hamburger Partner mit dem wir da sehr eng zusammenarbeiten genauso in anderen Regionen.
00:35:58: aber wenn man jetzt unsere Homepage sich anschaut und die Objekte sich anguckt dazu kommt es ist ein absoluter Käufermarkt dort
00:36:05: d.h.,
00:36:05: es ist nichts Ungewohntes, dass Immobilien vielen Marktlern vergeben werden.
00:36:09: teilweise findet mein objekt fünf bis zehn mal wirklich inseriert.
00:36:13: Dementsprechend ist das Portfolio da sehr groß.
00:36:16: Die Objekte existieren auch, aber es wäre gelogen wenn man sagt wir haben jetzt jede Woche den großen Willenverkauf auf Mallorca oder in Croatia.
00:36:24: Kann ich auch total nachvollziehen also dass das dann zu sehr ablenkt wenn man darauf zu vielen Hochzeiten gleichzeitig unterwegs ist und dann man einfach auch gucken muss, worauf konzentriert man sich.
00:36:38: Wo will man richtig gut sein und einen Unterschied machen?
00:36:41: Und nicht einfach nur dabei sein!
00:36:43: Ja, wir versuchen uns ja auch in neuen Märkten – ich glaube das ist ein ganz tolles Learning-, aber dieser Fokus wie man es bei fast allen großen Brands auf der Welt sieht macht schon sehr viel Sinn.
00:36:55: Man kann nicht überall gut sein.
00:36:57: Du gehst zum Italiener weil du eine tolle Pizza willst, schöne Pasta und nicht sushi.
00:37:01: Wir kennen alle die Restaurants.
00:37:03: Hürde dann hundertdreißig verschiedene Sachen, dass das meistens nicht das beste Zeichen und ich glaube ähnlich ist es bei uns.
00:37:10: Wir stehen hier für hochwertige sehr professionelle Immobilienvermarktung im Hamburger Großraum.
00:37:15: Das machen wir gerne, das machen wir sehr gut und das andere ist ein Nettabeieffekt.
00:37:20: so würde ich das darstellen
00:37:22: wenn Über Marketing und Media sprechen wir auch ganz viel über Digitalisierung.
00:37:30: Wie können wir eigentlich aus den unterschiedlichen Medien diese Formate kreieren, wie können wir die Reichweite wieder zurückführen und auch auswerten?
00:37:41: Du hast jetzt eben zwar gesagt, das Thema Funnels habt ihr alles aufgesetzt aber hat nicht den gewünschten Effekt gebracht.
00:37:50: Aber trotzdem wie geht dir davor um das alles irgendwie auch messen zu können?
00:37:53: Ja wie ich schon sagte wir sind kein Vorreiter!
00:37:58: im Messen, das heißt da müsste ich viel mehr Kontrollmechanismen einbringen.
00:38:02: Wir werden jede Anfrage sauber bearbeiten aber ich habe mich damit noch nicht ausreichend befasst weil wir immer wieder von neuen Objektenbewertungen, neuen Teammitgliedern eingeholt werden was ja toll ist.
00:38:14: Aber da kann ich wirklich nur vom Gefühl aussprechen was für ein Part das einnimmt also einmal vom Kosteninvestment dass es bei uns im Social Bereich äußerst gering.
00:38:26: wenn ich den Podcast mit rein nehmen, der ja Geld kostet.
00:38:29: Würde ich sagen, da liegen wir dabei zehn Prozent und das andere verschwimmt so sehr.
00:38:37: wo kommt jetzt der eine Kontakt her?
00:38:39: Wenn ein Lied über die Homepage kommt, kommt er weil er sich fünf Videos angeschaut hat oder weil er gegoogelt hat.
00:38:45: oder kommt er sogar mal eine Printanzeige und sagt dann ich schau mir das mal an, komm jetzt mach' ich den Klick!
00:38:50: So und da ist es ebenso dass der Weg zwar meistens Telefon oder Homepage Anfall geläuft.
00:38:57: teilweise kommen auch Kunden wirklich in unsere Büros rein und sagen Mensch ich möchte gern verkaufen.
00:39:01: Ich habe gerade im letzten Monatsmeting gesagt haben Leute wir müssen genau zurückführen wo kommt der Lied her?
00:39:06: also da sind wir kein kein gutes Beispiel weil das ganze funktioniert.
00:39:10: aber beim Tracking haben wir noch etwas Verbesserungsbedarf.
00:39:14: Und es gibt ja tatsächlich diese Konkurrenz wie du sie auch beschreibst, es gibt viele unterschiedliche Wege die zum Markler führen können Und idealerweise kann man natürlich sehen, wie viele dieser unterschiedlichen Wege beschritten wurden und was dann am Ende des Tages den Ausschlag gegeben hat.
00:39:32: Was die letzte Entscheidung war oder sozusagen die Maßnahme war, die dann die Entscheidung herweigeführt hat.
00:39:39: aber muss man auch realistisch sein das können nur ganz ganz wenige Marklerne.
00:39:44: also weil jetzt natürlich einfach auch ein Investment ist und da muss man sehr, sehr prozessgetrieben sein.
00:39:50: Und das alles aufzusetzen, dass macht man nicht mal so nebenbei.
00:39:55: Ich würde sagen wir sind in der Vermarktung an sich eine Aufbereitung einer Bewertung sehr prozess getrieben.
00:40:01: Wir arbeiten mit OnOffice auch sehr eng zusammen haben viel Zeit und Geld investiert und das funktioniert wunderbar!
00:40:08: Das sind in meinen Augen die mit Abstand relevantesten Dinge, die auch Eigentümer und Kaufkunden wahrnehmen.
00:40:16: Aber das andere sollte natürlich auch irgendwann etabliert sein, dass man sagt wo investiert mal mehr Geld rein.
00:40:20: Was ist der richtige Weg?
00:40:21: Was funktioniert eigentlich?
00:40:23: wie aber auch?
00:40:23: da sind wir natürlich weiter am Wachsen und haben da denke ich noch Verbesserungsbedarf.
00:40:29: was aber wirklich spannend ist weil die flashigsten Videos ein eigener Podcast mega Fotos bei Immobilien und was alles an Aufriss gemacht wird was am allermeisten hilft ist der Eigentümer der in seinem Netzwerk erzählt, da wurde eine coole Dienstleistung gebracht.
00:40:49: Die haben gutes Ergebnis erzielt.
00:40:50: wenn ihr mein Immotema habt geht dahin.
00:40:52: und das trotz der digitalen Zeit KI und was es alles gibt wo wir auch auf jeden Zug aufspringen.
00:40:58: aber da bin ich auch sehr happy darüber.
00:41:00: dass ist weiterhin so ein People Business weil im Endeffekt vertrauen ja die meisten Menschen bei dem Anlagebereich ist es häufig anders größte Vermögensgut an.
00:41:13: Du läufst im Endeffekt durch die privatesten Räume und das mehrmals, du hast so viel Kontakt und das weiß ich immer noch sehr zu schätzen wenn einem das Vertrauen geschenkt wird.
00:41:23: aber genauso ist da dann die Empfehlung Gold wert!
00:41:27: Und das immer wieder Jahr für Jahr.
00:41:29: Wenn du so jetzt in die Zukunft blickst, was sind für euch noch Themen wo ihr sagt das ist jetzt für euch eine Chance und das wird in Zukunft den Unterschied ausmachen.
00:41:41: Da wollt ihr euch einfach auch noch stärker differenzieren und da tiefer reingehen.
00:41:46: Ich muss sagen, ich habe die letzten Jahre so viel am Unternehmen rumgebastelt hin- und hergerissen.
00:41:51: Und Sachen etabliert was echt viel Zeit oder Nächte gekostet hat und oft auch Geld.
00:41:58: Das gerade meine Strategie wirklich ist ganz gezielt das Team zu erweitern.
00:42:02: Ich hab grade nicht das Interesse, vierzig, fünfzig Leute im Team zu haben sondern bei der Größe bis maximal zwanzig Personen zu bleiben weil es mir extrem viel Spaß macht.
00:42:10: Weil ich glaube man kann sehr viel erreichen dadurch.
00:42:12: Die nächste Zeit, die nächsten Jahre nicht das Ziel, die Märkte, die wir angefangen haben zu durchdringen.
00:42:19: Wo wir tolle Dealzee in den letzten Jahren hatten.
00:42:22: Das zu vertiefen und verbessern weil da so viel Potenzial ist und das Rad nicht neu zu erfinden!
00:42:28: Wollen wir trotzdem am Zahn der Zeit bleiben?
00:42:30: Jetzt kommt was Neues an Tools auf dem Markt, was eigentlich Pflicht ist.
00:42:34: Ein neues Social Media Plattform.
00:42:36: natürlich werden wir dabei sein aber da ist relativ unspektakulär gerade wirklich meine Strategie das was wir machen was gut funktioniert fortzuführen und in Details zu verbessern.
00:42:48: Ich bin auch gerade wirklich in der Phase, also ich habe die letzten Jahre sehr doll gearbeitet und damit meine ich auch wirklich sechzig bis achtzig Wochenstunden.
00:42:56: Irgendwie ging immer noch Sport und Freunde nebenbei aber das war schon nicht grenzwertig, aber schon sehr viel einfach.
00:43:03: und da bin ich auch gerade an der Phase wo ich sage, ich arbeite gerade deutlich weniger als die letzten jahre.
00:43:12: Das mag für einige viel sein, mehr als Vollzeit.
00:43:16: Aber für andere auch deutlich weniger.
00:43:18: und ganz spannend finde ich auch mal die Dinge, die man sich überlegt hat zu sehen wie das Ganze floriert und funktioniert.
00:43:25: Ich bin so happy in was für Locations wir mittlerweile Veranstaltungen machen dürfen!
00:43:29: Ich bin bei wirklich vielen Veranstaltung eingeladen wo ich mir manchmal denke poh eigentlich gehörst du ja noch gar nicht hin.
00:43:35: Die nächsten Ältesten sind dann ab fünfzig.
00:43:38: Und auf der anderen Seite vielleicht ist man doch mittlerweile da eine kleine Nummer in der Branche oder hier in unserem Markt, das finde ich toll dass man gewertscht wird.
00:43:47: und dann ist ja auch die Connection zwischen Privatleben Und unseren Business-Leben riesig, weil die Kontakte werden nicht hier im Büro gemacht.
00:43:54: Die werden auf Veranstaltungen ganz Stereotype auch mal auf den Golf-Flights im größeren Bekanntenkreis gemacht und da muss ja auch viel Zeit investiert werden.
00:44:02: also für mich ist das immer so.
00:44:05: ich bin bestimmt auf zwei bis drei Events Sportveranstaltung Einladungsgeschichten die Woche.
00:44:14: Und zweimal davon bin ich auch so, jetzt will mich eigentlich gerne aufs Sofa legen.
00:44:17: aber come on let's go!
00:44:18: Anzuch an und connecten, connecten... Du wolltest immer da sein?
00:44:22: Auf den Veranstaltenden?
00:44:23: Jetzt bist du eingeladen?
00:44:24: Geh hin!
00:44:25: Sprech mit dir Leuten und das ist eigentlich ganz angenehm wie das gerade abläuft und auch funktioniert.
00:44:32: und genauso zum Thema Strategien umstellen, neue Tools.
00:44:37: Es ist ja auch eine Belastung nicht nur für das Geschäftskonto, sondern auch für Markler die sagen ich möchte mich aufs Marken fokussieren und nicht die nächste Tour mich wieder reinarbeiten.
00:44:48: also ich glaube dass es bei vielen Unternehmen so die Marker die da am besten performen sind meistens etwas älter gewachsenes Netzwerk Kinder dadurch viele Netzwerk-Möglichkeiten, einfach großen Bekanntenkreis.
00:45:01: Und die haben sogar keinen Nerv sich mit dem siebzehnten Tool zu befassen sondern möchten ihren Job machen, möchten Support von unserem Backoffice Team machen.
00:45:08: und da bin ich gerade sehr, sehr happy wie das Ganze aufgestellt ist.
00:45:11: Ich glaube wir haben weiter sehr viel Potenzial aber wir haben sehr viel aufgebaut und gemacht mein Fokus da wirklich jetzt auch durchziehen und dass was wir machen gut bzw.
00:45:20: sehr gut zu machen.
00:45:22: Man muss ja auch immer gucken, dass man die Menschen mitnimmt bei den ganzen Veränderungen und das hört sich auch nach sehr viel Veränderung an.
00:45:30: Was du jetzt in den letzten drei Viertelstunden uns hast teilhaben lassen da ist ja auch wichtig bei den Ganzen veränderungen eben auch zu gucken Menschen mitnehmen, dem Unternehmen mitnimmt.
00:45:44: Dass alle auch ankommen können und dass es nicht so eine permanente Unruhe im Unternehmen ist.
00:45:49: Jetzt hat er schon wieder die nächste Idee!
00:45:51: Lass uns doch
00:45:52: mal das andere Ende machen ja?
00:45:55: Ja absolut.
00:45:56: Das Feedback hatten wir natürlich auch in der Phase.
00:45:58: ich wusste sorry müssen jetzt einmal durch und jetzt nehmen wir das KI-Tool und jetzt machen wir das so und jetzt.
00:46:05: Aber jetzt ist auch gut und jetzt wollen wir das mal durchziehen.
00:46:07: Und dann, es ist natürlich auch wieder Thema Familienunternehmen.
00:46:10: Wir sind echt eng mit allen und das ist auch teilweise dann etwas Verwaschendes ist das falsche Wort aber irgendwas zwischen Freundschaft und Business.
00:46:20: Dann arbeiten bei uns im Unternehmen Leute die beim Vater befreundet sind Dann teilweise der Sohn von dem Freund meines Vaters der da war.
00:46:28: uns das Marketing macht also so familiär, dass da immer der schmale Grad auch ist zwischen Business-Abstand.
00:46:34: Ich bin immer noch Geschäftsführer und muss dir versorgen, dass alles läuft und trotzdem sehr nettes Miteinander
00:46:41: einfach.".
00:46:42: So ist die Branche, ja?
00:46:44: Eng beieinander!
00:46:45: Ja also so kenne ich das auch von vielen anderen Markenunternehmen.
00:46:48: Das ist ja auch schön, dass es eine herzliche privat berufliche Kollaboration sozusagen ist.
00:46:57: So
00:46:57: wir erleben da, wir kooperieren natürlich hauptsächlich mit Filmen hier aus dem Hamburger Norden.
00:47:03: Das heißt nicht dass man mal Kontakt hat zu Firmen die woanders agieren.
00:47:06: aber auch da ist es glaube ich bei uns.
00:47:09: Wir schreiben uns das auf die Flagge und auf die Homepage familiäre Werte hochwertige Immobilien.
00:47:14: Aber dieses familiäre Wert Da wurde ich auch so getrimmt Wir verarschen keine Menschen, wir lügen nicht rum!
00:47:21: Wir sind transparent, wir sind fair Man behandelt uns gut Wir behandeln jemand anderen gut und da erlebst du leider auf dem Immobiliemarkt.
00:47:29: Ich glaube, das ist nicht nur auf Hamburg bezogen sondern nicht nur Deutschland sondern weltweit.
00:47:33: alles also von wirklich moral Verständnis wo man denkt oh Gott Oh Gott.
00:47:39: Und Firmen, mit denen man so toll kooperiert.
00:47:42: Obwohl man weiß, man ist auch mal im gleichen Stadthaus und pitcht da um Objekt.
00:47:45: aber ich bin großer Fan davon wenn das ganze fair und kooperativ abläuft und ich glaube dass entwickelt sich ja auch gerade bei jüngeren Unternehmen die jetzt in den Markt eingetreten sind mehr und mehr in diese Richtung.
00:47:56: Ja wir kommen zum Ende unseres Podcasts noch eine Quickfire Runde die ich gerne mit dir durchgehen würde.
00:48:04: Auch die besteht aus drei Fragen.
00:48:06: Die erste ist Hamburg oder Barcelona.
00:48:09: Wo würdest du lieber verkaufen?
00:48:11: Hamburg, weil da habe ich für mich gelernt will ich im Ausland eher Urlaub machen.
00:48:15: also hier voller Fokus auf Arbeit und Antwort hier in Hamburg.
00:48:20: Was kommt zuerst?
00:48:21: Gutes Marketing oder gutes Produkt?
00:48:24: Ich würde tatsächlich sagen gutes Marketing Weil wenn Du die Dienstleistung so präsentierst was man alles macht und sich von anderen abhebt dann kommt auch das Produkt danach.
00:48:33: Dein wichtigstes Führungstool, Vertrauenkontrolle oder Targets?
00:48:38: Auch da aus dem Familienunternehmen kommt würde ich bei uns sagen tatsächlich Vertrauen.
00:48:42: Vertrau-Menschen trefft die richtigen Entscheidungen und dann wird das auch wertgeschätzt und das Ganze funktioniert sehr gut!
00:48:50: Dann hätte ich noch zum Abschluss die Frage an dich Felix Wien.
00:48:55: Würdest du denn empfehlen wen ich unbedingt mal in den Immuncasa Podcast einladen
00:49:00: sollte?!
00:49:01: Da würde ich auf jeden Fall David Jux gerne mal hören, weil wir tauschen uns ab und an sehr unregelmäßig aus.
00:49:08: Haben beide einen vollen Timetable und schaffen es nicht allzu regelmäßig.
00:49:12: aber ich glaube er hat da gerade im Social-Bereich noch viel mehr als ich zu berichten und hat das Ganze richtig cool aufgebaut.
00:49:18: Big Fan und auch einfach ein toller Mensch
00:49:20: Freu ich mich auch schon drauf.
00:49:23: Eine Social Media Markler empfiehlt den nächsten Social Media, ihr haltet alle zusammen!
00:49:34: Dann würde ich mich ja freuen, lieber Robert.
00:49:37: Mein Podcast ist erst in den Anfängen, sag' ich mal?
00:49:40: Ich glaube wir haben jetzt fünf Folgen rausgebracht.
00:49:42: Morgen kommt die sechste.
00:49:44: Wenn ich dich dann, wenn ich soweit bin dass auch Gäste einlade bisher mache ich es nur mit meinem Podcast Partner zusammen aber wenn nicht dich dann auch mal anders rum Vor der Kamera selber.
00:49:52: Ich habe mir natürlich auch vor unserem Dreh heute angeschaut, was du machst.
00:49:55: Das ist super cool und das war jetzt ja ein sehr unfaire Redeanteil von so neunzigzehn.
00:50:00: vielleicht schaffen wir es nächstes Mal andersrum weil ich glaube du hast auch so einen coolen Überblick über den deutschen Immobilienmarkt.
00:50:06: also freu dich vielleicht doch da auf einer Einladung und dann würde ich mich sehr freuen wenn du dann andersrum bei mir teilnimmst.
00:50:13: Ja, sehr gerne!
00:50:14: Auf jeden Fall!
00:50:15: Dir driven?
00:50:16: Da muss ich mir noch ein paar dir draussuchen über die ich berichten kann.
00:50:21: Deal-driven,
00:50:21: wenn Persönlichkeit den Unterschied macht.
00:50:24: Da kann ich was zu sagen.
00:50:26: Wunderbar!
00:50:27: Ganz herzlichen Dank an dich.
00:50:29: Haben wir noch etwas vergessen zum Abschluss?
00:50:31: Ich glaube wir könnten hier Stunden füllen aber ich glaube wir haben guten Input schon geliefert hat mir echt Spaß gemacht, coole Austausch und vielleicht schickst du dann auch ein bisschen Sonne rüber nach Hamburg.
00:50:40: Hier ist immer noch bewirkt.
00:50:41: Okay also wir haben das abzugeben.
00:50:43: Temperatur und blauen Himmel.
00:50:46: Macht's gut und bleibt kühl hier im in den Sommermonaten.
00:50:50: Bis bald,
00:50:51: ciao!
00:51:20: folgt dem Podcast
00:51:21: und
00:51:22: aktiviert die Glocke.
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